Japan wirkt aus der Ferne wie ein verschlossenes System: drei Schriftsysteme, ein eigener Kalender, Regeln, die niemand aufschreibt und trotzdem alle kennen. Japanzeit ist der Versuch, dieses System von der praktischen Seite her zu öffnen — mit Werkzeugen, die sofort etwas liefern, und mit Texten, die erklären, was dahintersteckt.
Was du hier findest
Drei Werkzeuge bilden den Kern der Seite:
- Name auf Japanisch — dein Name in Katakana, mit Aussprache, Silbenaufbau, vertikaler Schrift und einer Kanji-Variante für den Hanko-Stempel.
- Chinesisches Sternzeichen — dein Tierkreiszeichen aus dem Geburtsdatum, mit Korrektur für das wandernde Mondneujahr, an der die meisten Tabellen im Netz scheitern.
- Japanisches Jahr — jedes Kalenderjahr umgerechnet in die japanische Ärenzählung (Reiwa, Heisei, Shōwa), samt Alter nach der traditionellen kazoedoshi-Zählung.
Um die Werkzeuge herum wächst das Magazin: Texte über die japanische Sprache und ihre Schriftzeichen, über Küche, Reisen, Popkultur, Traditionen und den Alltag in Japan — geschrieben für Leserinnen und Leser aus dem deutschsprachigen Raum, ohne Vorwissen vorauszusetzen.
Die Redaktion
Miriam Falkner hat Japanologie in Leipzig studiert und ein Austauschjahr in Kyōto verbracht — inklusive eines Nebenjobs in einem Ryokan, der ihr mehr über japanische Höflichkeit beigebracht hat als jedes Seminar. Bei Japanzeit schreibt sie über Reisen, Kultur und Traditionen.
Jonas Brenner kam über Anime zur japanischen Sprache und über die Sprache zur Technik dahinter: Games, Musik, Netzkultur und die Trends, die Tokio zwei Jahre vor dem Rest der Welt durchspielt. Er betreut die Popkultur-Themen und alles, was blinkt.
Yuki Albrecht ist in Düsseldorf aufgewachsen, ihre Mutter stammt aus Ōsaka. Sie pendelt seit ihrer Kindheit zwischen beiden Welten und schreibt über Küche, Sprache und die kleinen Alltagsdinge, die in Reiseführern nicht vorkommen — vom richtigen Verhalten im Sentō bis zur Frage, warum man Reis nicht mit Sojasauce übergießt.
Wie wir arbeiten
Die automatischen Werkzeuge folgen dokumentierten sprachlichen und kalendarischen Regeln, die Redaktion pflegt die Ausnahmen von Hand nach. Was das konkret bedeutet — und warum unter jedem Ergebnis „ohne Gewähr“ steht — erklären wir transparent auf der Seite So arbeiten wir.
Kontakt
Dir ist eine Umschrift aufgefallen, die nicht stimmt? Du hast einen Themenwunsch oder eine Frage? Schreib uns — Hinweise von Leserinnen und Lesern sind der Grund, warum die Werkzeuge mit jedem Monat besser werden.
